Axel Meyer zu Drehle führt CDU Stadtverband Bersenbrück-Gehrde

26. September 2012

Von links: Ralph-Erik Schaffert (Kassenwart), Christian Klütsch, Christa Sattinger (Schriftführerin), Gerd Uphoff (ehem. Vorsitzender), Christian Calerone (1.Kreisvorsitzender und Landtagskandidat), Axel Meyer zu Drehle (neuer 1.Vorsitzender), Harald Kräuter (BGM Bersenbrück) und Michael Strehl (2 Vorsitzender).

Auf der Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes Bersenbrück-Gehrde im Hotel Hilker gab es einen Führungswechsel. Bei den anstehenden Vorstandswahlen kandidierte der bisherige Vorsitzende Gerd Uphoff nicht wieder, die Versammlung wählte Axel Meyer zu Drehle einstimmig zu seinem Nachfolger.

Vor der Mitgliederversammlung stellte sich der CDU-Kandidat des hiesigen Wahlkreises für die Landtagswahl am 20. Januar 2013, Christian Calderone aus Quakenbrück, vor. Vorsitzender Gerd Uphoff betonte die Bedeutung der Wahl und rief dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. In der Nachfolge des verstorbenen bisherigen Wahlkreisabgeordneten Reinhold Coenen komme es darauf an, die bisherige erfolgreiche Politik nicht zuletzt für die heimische Region fortzusetzen.

Christian Calderone betonte, eine personelle Neuausrichtung sei von Zeit zu Zeit notwendig. Dies sei bei der letzten Kommunalwahl zu den Gemeindeparlamenten und zum Kreistag erfolgt, er sei als CDU Kreisvorsitzender ins Amt gekommen, nun trete er auch als Kandidat für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag an und für die Wahl zum Deutschen Bundestag im Herbst nächsten Jahres werde es eine neue Kandidatur geben. Schließlich sei ja auch in der Führung des CDU –Stadtverbandes Bersenbrück/Gehrde ein Wechsel vorgesehen. Neue Personen brächten auch einen neuen Stil mit sich, er pflege einen offenen Dialog, der Wahlkampf habe begonnen, er sei dabei, sich in den einzelnen Gemeinden mit ihren Einrichtungen über anstehende Probleme zu informieren.

Das Land stehe vor besonderen Herausforderungen, vor allem im Bereich der Landwirtschaft und im Pflege-, Krankenhaus- und Suchtbereich sei auch die hiesige Region betroffen, es gelte, das Kirchturmdenken zu überwinden. In der Bildungspolitik sei eine wohnortnahe, dezentrale Struktur anzustreben, bestehende Standorte gelte es zu erhalten, man dürfe nicht ideologisch denken. Durch die Ausbildung von Fachkräften gewinne man Standortvorteile, die CDU sei besonders auch eine Partei für den ländlichen Raum, man könne durchaus stolz auf die heimische Region mit ihren Erfolgen sein.

In der Krankenhausstruktur gehe es um die Sicherung der Grundversorgung, der Erhalt des Ankum-Bersenbrücker Krankenhauses sei eine wichtige Aufgabe, besonders das Vorhalten von Ärzten vor Ort müsse ein wichtiges Anliegen sein. Bei der Frage der Pflegeheime habe die kirchliche Trägerschaft eine nicht unwichtige Bedeutung. Im Wirtschaftsbereich sei der Ausbau der Infrastruktur eminent wichtig, aber auch eine transeuropäische Vernetzung gewinne zunehmend an Bedeutung, die flächendeckende Breitbandversorgung sei unabdingbar. Für die Gemeinden gehe es um eine dezentrale Struktur, möglichst viel sei vor Ort zu regeln.

Christian Calderone übernahm dann die Wahlleitung auf der Mitgliederversammlung. Zum neuen Vorsitzenden des Stadtverbandes Bersenbrück/Gehrde wählte die Versammlung Axel Meyer zu Drehle aus Gehrde. Dieser versprach, sich aktiv für den Verband einzusetzen, seinem Vorgänger Gerd Uphoff dankte er für die langjährige Führung als Vorsitzender und überreichte ein Präsent. Als Meyer zu Drehles Stellvertreter wurden wie bisher Christian Klütsch und neu Michael Strehl gewählt, Schriftführerin bleibt Christa Sattinger, für die Schatzmeisterin Gertrud Hülsmann, die nicht wieder kandidierte, übernimmt Ralph-Erik Schaffert dieses Amt. Zu Beisitzern wählte die Versammlung Wolfgang Schulte, Christian Wurst, Dr. Martin Espenhorst, Ulrich Krüsselmann, Carla Markus, Michael Wurst, Wilhelm Kröger und Christel Lakeberg. Kraft Amtes sind im Vorstand vertreten Rolf Gelinsky, Harald Kräuter, Gerd Uphoff, Franz Buitmann und Gertrud Wißmann.