Zweite Hasebrücke für Bersenbrück

20. April 2012

Mit einer neuen Straße möchte Bersenbrück seinen Ortsteil Hastrup besser mit der Stadt verbinden. Der Bauausschuss der Stadt beschäftigt sich am 26. April mit diesem Plan.

Der innerstädtische Verkehr zwischen Bersenbrück und Hastrup verläuft fast ausschließlich über die Hasebrücke der Bundesstraße 214. Eine neue Brücke soll diese Strecke entlasten.Foto: Horst Schwitalla

Der innerstädtische Verkehr zwischen Bersenbrück und Hastrup verläuft fast ausschließlich über die Hasebrücke der Bundesstraße 214. Eine neue Brücke soll diese Strecke entlasten.Foto: Horst Schwitalla

Hastrup liegt von Bersenbrück ziemlich isoliert. Zwischen der eingemeindeten Bauerschaft und dem Stadtgebiet verläuft der Fluss Hase. Sämtlicher motorisierter Verkehr fließt über die Hasebrücke der Bundesstraße 214. Fußgänger und Radfahrer können den Fluss über das Stauwehr beim Gymnasium überqueren.

Eine zusätzliche Querverbindung zwischen Bramscher Straße im Stadtinnern und Neuenkirchener Straße in Hastrup könnte die Hauptverbindung über die B214 entlasten und außerdem wie eine Bersenbrücker Südumgehung funktionieren. Deshalb hat Rolf Gelinsky (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung angeregt, die Stadtverwaltung möge Pläne ausarbeiten für eine solche Straße, die südlich des Berufsschulzentrums verlaufen würde. Die Südstadt, die bald um ein neues Baugebiet erweitert werden soll, hätte außerdem eine eigene Verbindung zum Autobahnzubringer.

Allerdings wird diese Straße teuer, denn sie braucht eine eigene Brücke über die Hase. Deshalb wird die Stadt das Projekt wohl kaum aus eigener Kraft stemmen können, sie muss mit den Landesbehörden und anderen über einen Zuschuss verhandeln.

Die Pläne für die Straße sollen in einer Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt des Stadtrates am Donnerstag, 26. April, vorgestellt werden. Diese Sitzung ist verlegt worden, im Internetauftritt der Stadt war am Mittwoch immer noch der 25. April als Datum angegeben.

Außerdem beginnt die Sitzung nicht um 17 Uhr, sondern um 16.30 Uhr. Zum Auftakt soll das Projekt ILEK-Gehölzmanagement vorgestellt werden, mit dem sich die Gemeinden um eine gemeinsame kostensparende Pflege von Bäumen und Büschen an Wegesrändern und Straßen bemühen.

Außerdem geht es in dieser Sitzung um ein neues Wohnbaugebiet auf einer kleinen Wiese hinter dem ehemaligen Elektrogeschäft Brüwer an der Priggenhagener Straße und den Ausbau der Straße „Dorf Priggenhagen“ nicht weit davon. Und es geht um ein Bersenbrücker Dauerthema. In einigen älteren Stadtgebieten müssen die Mischkanäle alter Bauweise noch ersetzt werden durch getrennte Kanalsysteme für Regenwasser und für Abwasser. Das soll nun in Zusammenarbeit mit dem Wasserverband Bersenbrück für das Wohngebiet Mittelflach in Angriff genommen werden.

Artikel der NOZ. Autor: Martin Schmitz 20. April 2012 08:15 Uhr