„Zukunftsweisendes Baugebiet für alle Belmer Bauherren“

05.05.2021

Facettenreicher Wohnraum für verschiedene Alters- und Lebenssituationen, öffentliche Grünflächen und klimagerechte Vorgaben: Die Belmer CDU macht konkrete Vorschläge für das neue Wohngebiet „Nördlich Schloßstraße“.

Junge Menschen, die in Belm aufgewachsen und verwurzelt sind, suchen mit ihren Familien vor allem Baugrundstücke in Belm. Regelmäßig suchen aber auch ältere Paare, denen ihr bisheriger Familiensitz für zwei Personen zu groß geworden ist, ein barrierefreies Wohnen auf einer Etage. „Für diese unterschiedlichen Bedürfnisse der zukünftigen Eigenheimbesitzer möchten wir die erforderlichen Voraussetzungen schaffen“, betont CDU-Fraktionschef Jan-Hendrik Schulhof.

Für die Umsetzung schlagen die Belmer Christdemokraten daher eine Bandbreite unterschiedlicher Bebauungsmöglichkeiten vor. Durch diese daraus entstehenden einzelnen Quartiere zeigt das gesamte Wohngebiet ein differenziertes, aber auch stimmiges Außenbild. Neben dem Planbereich für eingeschossige Bungalows sollen weitere Bauplätze für frei gestaltete Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften vorgehalten werden. Abgerundet wir die Planung der eigengenutzten Wohneinheiten durch flächensparende moderne Stadthäuser mit Staffelgeschoss im nordwestlichen Bereich. „Ziel ist es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Flächenversiegelung, nachhaltiger Ortsentwicklung und neuem Wohnraum zu schaffen, der zu Belm passt“ so der stellvertretende Bauausschussvorsitzende Berthold Uphoff. Neben dem Wohnraum zur Eigennutzung sollen nach den Ideen der Belmer CDU auch vier größere Bauplätze für Mehrfamilienhäuser, um auch die Nachfrage nach Mietwohnungsbau in dieser attraktiven Lage befriedigen zu können, entstehen. „Auf diese Weise können in dem etwa 4,4 Hektar großen Planungsgebiet zwischen 65 und 70 Baugrundstücke mit knapp 100 Wohneinheiten geschaffen werden“, erklärt Uphoff weiter.

Neben der modernen Gestaltung und der auflockernden Bebauung sind die klimagerechten Vorgaben ein wichtiger Ansatz der vorgestellten CDU-Pläne. Die zukünftigen Häuslebauer sollen als Mindestenergiestandard KfW 55 anwenden. Da die Errichtung von noch besser gedämmten und klimafreundlicheren KfW Effizienzhäusern wünschenswert ist, sollen für diese Haustypen planungsrechtliche Begünstigungen gewährt werden. „Damit wir die ehrgeizigen Ziele der Klimafreundlichkeit erreichen, sollen zudem auf den Dächern oder an den Fassaden der benötigte Strom durch Photovoltaikanlagen soweit möglich selbst erzeugt werden“, präsentiert Schulhof.

Um dem Klimawandel und der zurückgehenden Biodiversität Rechnung zu tragen, sollen Flachdächer extensiv begrünt und auch Außenbeschattungen vorgesehen werden. Die öffentliche und mit hochstämmigen Bäumen bepflanzte Grünfläche im Zentrum des Plangebietes soll die Brücke zur offenen Landschaft schaffen. „Diese Flächen werden auch als Gemeinschaftsplatz für die zukünftige Nachbarschaft benötigt“, stellt der stellvertretende Bürgermeister Bernd Strootmann fest. Als weitere öffentliche Grünfläche soll auch das schon bestehende und zu erweiternde Regenrückhaltebecken an der Wiesenstraße vom Plangebiet aus teilweise zugänglich sein. Neben den öffentlichen Flächen sollen auch die privaten Grundstücke klimafreundlich gestaltet werden. Neben dem Gebot von heimischen und standortgerechten Laubbäumen sollen Grundstückseinfriedigungen über 0,80m ausschließlich durch lebende Hecken ermöglicht werden.

Weitere Anregungen der CDU-Vertreter sind die Erfassung der Eichen auf der ehemaligen Hoffläche Püngel als Naturdenkmal, der Bau einer einheitlichen Tiefgarage für Pkw und Fahrräder der Bewohner der Mietwohngrundstücke sowie die Errichtung einer zentralen Paketstation für das gesamte Wohngebiet „Up de Heede“.

„Wir wollen hier ein zukunftsgerechtes, nachhaltiges Quartier schaffen“, so die Vertreter der CDU abschließend.