Mehr Sicherheit für Belmer Kinder 

08.04.2019

Mehr Sicherheit für Belmer Kinder

Für Eltern ist es immer ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ihre Kinder gesund und vor allem sicher zu Kindergärten und Schulen gelangen. Beunruhigend ist es, wenn dieses Gefühl aufgrund aktueller Unfälle und auch durch den teilweise ausgesetzten Schülerlotsendienst nicht mehr jederzeit vorliegt.

Aus diesem Grund hat die CDU-Fraktion in der vergangenen Sitzung des Ordnungsausschusses in ihrem Antrag die Errichtung von zusätzlichen Fußgängerüberwegen in Form von „Zebrastreifen’“ mit entsprechender Beleuchtung gefordert. Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt beim Landkreis Osnabrück als zuständige Genehmigungsbehörde einen entsprechende Anfrage zu stellen, damit die „Zebrastreifen“ eingerichtet werden können.

Bei einem Ortstermin an der Ringstraße wurde den Mitgliedern der CDU-Fraktion beim Überqueren der Fahrbahn bereits deutlich, dass durch den starken Verkehr ein angstfreies Überqueren – insbesondere für Kinder, ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen – nicht möglich ist. „Im Bereich der Johannes-Vincke-Schule, der Grundschule Belm und der Grundschule Powe ist die Sicherheit der Kinder in der notwendigen Form nicht gewährleistet“, stellt CDU-Ratsfrau Anja Knostmann als Initiatorin des Antrags fest. So sei es eine Hauptaufgabe der Kommune, diese Sicherheit wiederherzustellen und weiteren Gefahrenquellen vorzubeugen.

„In vielen umliegenden Nachbarkommunen sind bereits vor sämtlichen Schulen und Kindergärten „Zebrastreifen“ eingerichtet“, betont Ratsherr Franz Klenke. Anja Knostmann weist darauf auf die rechtliche Möglichkeit der Einrichtung hin: „Auch wenn nach den gesetzlichen Vorgaben Zebrastreifen in einem verkehrsberuhigten Straßenabschnitt (30km/h) entbehrlich sind, können sie ungeachtet mit entsprechender Begründung, z.B. bei wichtigen Fußwegverbindungen zu Kindergarten- oder Schulen eingerichtet werden.“

Nach Ansicht der CDU-Fraktion können die zusätzlichen Überquerungshilfen die Fortbewegung schwächerer Verkehrsteilnehmer unterstützen und sollten nicht generell ausgeschlossen werden. Durch eine entsprechende Beleuchtung können Fußgänger auch bei Dunkelheit und bei regennasser Fahrbahn auf der Fahrbahn und auf der Wartefläche am Straßenrand aus beiden Richtungen gut erkannt werden. So bieten die „Zebrastreifen“ eine eindeutige, fußverkehrsfreundliche Vorrangregelung mit zumeist kurzen Wartezeiten.

„Für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer – insbesondere der Schülerinnen und Schüler – hält die CDU-Fraktion daher die schnelle und unkomplizierte Einrichtung eben dieser Überquerungshilfen in Form von Zebrastreifen für die richtige Maßnahme.“, stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende Jan-Hendrik Schulhof abschließend fest.