Erschließung neuer Gewerbeflächen in Belm-Vehrte

02.11.2019

Die aktuellen Sperrung der Dorfstraße zwischen Vehrte und Belm dient der Errichtung eines neuen Kreisverkehrs, der neben der Erschließung des neuen Gewerbegebiets „Heggenbrede“ auch der besseren Anbindung der Venner Straße nützt.
Bereits im Sommer 2018 hat der Belmer Gemeinderat nach zweijähriger Planung mit den Stimmen der CDU-Fraktion die Voraussetzungen für das neue Gewerbegebiet nördlich der B51n geschaffen. „Das die bauliche Umsetzung und Erschließung der Fläche weitere 15 Monate dauerte ist sehr unglücklich“, ärgert sich CDU-Fraktionschef Jan-Hendrik Schulhof. Mit den begonnenen Bauarbeiten besteht aber jetzt Planungssicherheit und die Ansiedlung von Unternehmen kann unmittelbar nach Fertigstellung des Kreisverkehrs beginnen. „Wir freuen uns, dass wir endlich auch in Belm den Unternehmen konkrete Gewerbeflächen anbieten können“, äußert sich die Vehrter Ratsvertreterin Christiane Balgenort. Die CDU- Fraktion erhofft sich, dass hierdurch in Belm neue Arbeitsplätze erstehen und sich die Ansiedlung der Unternehmen auch langfristig auf die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde Belm auswirkt.
Interessierte Unternehmer können sich aktuell bei der Osnabrücker Land- und Entwicklungsgesellschaft (OLEG), die das Projekt im Auftrag der Gemeinde Belm betreut, bewerben. Nach den Festsetzungen im Bebauungsplan ist die Ansiedlung von Kraftfahrzeug- und Einzelhandelsbetrieben ausgenommen. „Wir wünschen uns eine harmonische Mischung von Handwerks-, Dienstleistungs- und Fertigungsbetrieben sowie von auswärtigen und bestehenden Belmer Unternehmen“, erklärt Schulhof und argumentiert: „Das neue Gewerbegebiet stellt mit seinen rund 7 ha Fläche einen weiteren Baustein der Gemeindeentwicklung dar. Für die künftige Ansiedlungen von weiteren Unternehmen müssen wir mittelfristig aber auch noch weitere Flächen bereitstellen können.“
Der neue Kreisverkehr wird mit einem Außendurchmesser von 35m und einem umlaufenden Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 m errichtet. Im Zuge der Neubaumaßnahme werden auch die beiden Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe zum Kreisverkehr barrierefrei ausgebaut. Die Gesamtbaukosten für den neuen Kreisverkehr belaufen sich auf 784.000,- EUR, die nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz mit 440.400,- EUR gefördert werden. Die übrigen Kosten teilen sich die Gemeinde Belm und der Landkreis Osnabrück.