CDU Sommertour

07.06.2016

Mehr als 20 interessierte CDU Mitglieder und viele Freunde aus den Ortsteilen trafen sich um 11.00 Uhr auf dem neu gestalteten Marktring, um per Fahrrad die erfolgreich realisierten Maßnahmen der Belmer Gemeindepolitik der letzten Jahre in Augenschein zu nehmen.

Vom Marktring ging es über die Straße Im Winkel und den Ickerbach zum Stettiner Platz, wo man die letzten Maßnahmen des erfolgreichen Sanierungsprogramms „Soziale Stadt“ , welches seinerzeit u.a. auf Initiative der CDU auf den Weg gebracht wurde, vorstellte. Unter der sachkundigen Führung der Ratsmitglieder Jan Hendrik Schulhof und Berthold Uphoff wurde deutlich, dass das Programm an vielen Stellen, sowohl im privaten als auch öffentlichen Bereichen viele positive Impulse und Entwicklungen für das Image Belms gebracht hat. Besonders der Mehrgenerationenspielplatz am Stettiner Platz stieß auf großes Interesse und einigen Mitradlern war dieser noch völlig unbekannt.

Weiter ging es am Kunstrasenplatz des SVC vorbei zum neuen Tie Platz. Einem erfolgreich realisierten Projekt der Halterner/Belmer Dorferneuerung.

Nach dem Anstieg Richtung Haltern ging es entspannt weiter auf dem endlich fertiggestellten Radweg an der Lindenstraße. Auch hier ein von der CDU initiiertes und durch Beharrlichkeit realisiertes Projekt. „Als wir vor 24 Jahren unser Haus in Haltern gekauft haben, wurde uns der Radweg schon versprochen,- schön dass er jetzt da ist“. so die Teilnehmerin Silke Tscherner.

Bei der Weiterfahrt über den ausgebauten „Kühlen Kamp“ in Haltern, welcher im Rahmen des schon in der vorletzten Ratsperiode auf den Weg gebrachten Straßenausbauprogramms umgesetzt werden konnte, ging es zur Stärkung zum Maibaum in Haltern, wo Franz Klenke mit gekühlten Getränken bereit stand. Am Neubaugebiet „Up de Heede“, dem seit Jahren letzten erfolgreich realisierten Baugebiet in Belm tauchte dann bei vielen die Frage auf, „Warum geht es hier nicht weiter?“. Berthold Uphoff erläuterte, dass es in der aktuellen Legislaturperiode bisher leider nicht gelungen sei weitere Baugebiete auf den Weg zu bringen, da die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und UWG Neuerschließungen zunächst für unnötig hielt, da man die Innenentwicklung bzw. innerörtliche Lückenbebauung favorisiere, obwohl viele Belmer in Belm bauen wollten und wollen und nun in Nachbarkommunen abwandern.

In Icker wurde die Radlergruppe dann von Schwester Anne in Empfang genommen, die kompetent und mit viel Empathie die Entwicklung und das lobenswerte Engagement der Ickeraner beim Kauf und beim Umbau der Emmaus-Kapelle darstellte. Die Radlergruppe zeigte sich beeindruckt von der schönen Architektur und dem geleisteten ehrenamtlichen Einsatz der Ickeraner.

Eine Teilnehmerin brachte zum Ausdruck, dass ihr nach wie vor unklar sei, wie die Ratsmehrheitsgruppe SPD, Grüne und UWG eine Unterstützung für dieses Vorhaben ablehnen konnte. Jan Hendrik Schulhof machte als Ickeraner CDU Ratsmitglied deutlich; „Wenn es nach uns gegangen wäre, hätte Icker das Geld von der Gemeinde bekommen, weil wir als CDU uneingeschränkt für eine deutliche Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit stehen.“

Nach einem kurzen Abstecher zum ausgebauten „Talkamp“, ging es dann zur „Neuen Mitte“ in Vehrte. Hier sorgten Franz Klenke und einige Mitglieder der Jungen Union mit frisch Gegrilltem und kalten Getränken für die nötige Stärkung. Die „Neue Mitte“, die als Kernprojekt der Dorferneuerung Vehrte und der neue Anbau der Vehrter Sporthalle wurden mit großem Interesse in Augenschein genommen.

Berthold Uphoff erläuterte noch den geplanten Bau der Bahnunterführung und stellte die zu erwartende Straßenführung am Plan vor.

Der CDU Vorsitzende Rolf Villmer bedankte sich besonders bei den aktiv Beteiligten für die hervorragende Organisation und Durchführung und bei den Mitfahrerinnen und Mitfahrern für ihre Teilnahme und ihr großes Interesse.

Die Veranstaltung habe gezeigt, dass durchaus Interesse an Ergebnissen der Gemeindepolitik bestehe und man werden sicher auch im nächsten Jahr versuchen, im Rahmen einer Radtour zu informieren, waren sich Villmer und Bernd Strootmann, der als Kreistagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender ebenfalls teilnahm, einig.