Belmer CDU fordert zeitnahes Handeln

06.07.2021

„Spielfläche der Grundschule Powe darf nicht verkleinert werden“

Der Belmer Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die weitere Planung für den Neubau einer 4-zügigen Kindertagesstätte auf der Grünfläche vor der Grundschule Powe fortgeführt. Im Zuge dieser Neubaumaßnahme wird auf Dauer, die derzeit durch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule genutzte Fußball- und Spielwiese nicht mehr für die Schulkinder zur Verfügung stehen.

Bei einer Ortsbesichtigung konnten sich die CDU-Vertreter davon überzeugen, dass die knapp 4.000 qm große Spielfläche neben den Pausenzeiten auch insbesondere im Nachmittag durch viele spielende Kinder stark genutzt wird. „Wir müssen hier weiterhin adäquate und ausreichende Spielmöglichkeiten für die Kinder vorhalten“, macht der Vorsitzende des Bildungsausschusses Jenz Glatzel deutlich. Aus diesem Grund macht sich die CDU-Fraktion dafür stark, dass im hinteren, bisher nicht genutzten Grundstücksbereich der Grundschule Powe neue Möglichkeiten für die Kinder geschaffen werden. Nach der Ortsbegehung sind die CDU-Vertreter davon überzeugt, dass im hinteren Grundstücksbereich bislang noch nicht ausgeschöpfte Potentiale vorhanden sind.

„Wir müssen die angemessene Umgestaltung der Außenflächen der Grundschule vor Beginn der Bauarbeiten für den Neubau der KiTa umsetzen“, fordert CDU-Fraktionschef Jan-Hendrik Schulhof. Nach Meinung der CDU-Fraktion lässt sich die vorhandene Fläche mit einfachem Aufwand angemessen anpassen. „Insbesondere das vorhandene Klettergerüst und die Fußballtore können auf der hinteren Wiese einen angemessenen Platz finden“, resümiert die Ratsvorsitzende Christiane Balgenort. Nach Wunsch der CDU kann auch hier die von den Kindern schmerzlich vermisste Seilbahn einen neuen Platz bekommen.

Damit die gewachsene gärtnerische Gestaltung nicht verändert werden muss und dennoch die neuen Nutzungszwecke für alle erkennbar sind, wünschen sich die CDU-Vertreter die Verlängerung der Grundstückseinzäunung unter Einbindung von Durchgangsbereichen oder Toren. „In diesem Zusammenhang können auch die Matsch- und Trampelpfade zwischen dem Jugendtreff und der Grundschule vernünftig hergestellt werden“, wünscht sich Ratsherr Franz Klenke.