Bad Iburg hat entschieden: Drei Grundschulen werden saniert!

Der 29. September 2019 war ein richtungsweisender Tag für die Infrastruktur und Bildungslandschaft der Stadt Bad Iburg. Per Bürgerentschied entschieden die Bürgerinnen und Bürger über das Grundschulkonzept und sprachen sich dabei mehrheitlich für einen Erhalt der aktuellen drei Grundschulen aus. Gut 60 Prozent der abgegebenen Stimmen votierten für eine Sanierung der bestehenden Schulen und damit gegen den andernfalls geplanten Neubau einer einheitlichen Grundschule.

Die CDU Bad Iburg setzte sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den örtlichen Verbänden der SPD und Grünen für einen Schulneubau ein. Der Wille der abstimmenden Bürgerinnen und Bürger geht durch das vorliegende Ergebnis in eine andere Richtung. Für Vorstand und Fraktion der CDU stand bereits vor dem Bürgerentscheid fest: Unabhängig vom Ergebnis werden im Anschluss weiterhin die Gesprächskanäle in alle Richtungen offengehalten. Die CDU steht und stand jederzeit für Gespräche bereit. Dies gebietet der Respekt vor dem Willen der Wählerinnen und Wähler sowie insbesondere das Wohl unserer Kinder. Bad Iburg verdient endlich wieder eine sachlich und zielorientiert arbeitende Kommunalpolitik.

Vor diesem Hintergrund wird die CDU Bad Iburg den anstehenden Sanierungsprozess der Grundschulen konstruktiv begleiten. Dies beinhaltet die aktive Mitarbeit an einer gelungenen und kindgerechten Sanierung, aber gleichzeitig auch ein kritisches Hinterfragen des Prozesses. Man ist daher gespannt, welche konkreten Vorschläge die Fraktionen der FDP und WBG als Initiatoren der Sanierungspläne auf den Tisch legen. Die Bürgerinnen und Bürger lehnten durch den Bürgerentscheid die Vorschläge und Ideen von CDU/SPD/Grünen mehrheitlich ab. Dies bedeutet, dass die Fraktionen nun offen für die Pläne von FDP/WBG sind, welche die großen Versprechungen einhalten sollen. Das versprochene Ziel sind Grundschulen auf „Neubauniveau“ bei angemessener Finanzbelastung und einer nicht ausufernden Sanierungsdauer zum Wohle unserer Kinder. Gleichzeitig sollen andere wichtige Projekte nicht komplett zurückfallen, getreu dem von der FDP selbst ausgerufenen Motto „Politik hält Wort“ (Zitat Seestern-Pauly zum Neubau Feuerwehrhaus im Jahr 2018). Die CDU Bad Iburg steht diesem schwierigen Prozess offen gegenüber!

Viele intensive Wochen einer anstrengenden und emotionalen Debatte liegen hinter allen Beteiligten. Trotz teils willkürlichen persönlichen Unterstellungen mit Vorwürfen wie dem Missbrauch öffentlicher Gelder oder der Kindesfeindlichkeit, arbeiteten die Unterstützer des Neubaus unter hohem persönlichen Aufwand an ihrer Überzeugung von einer modernen und zeitgemäßen Beschulung unserer Kinder. Der Vorstand der CDU Bad Iburg spricht allen Beteiligten und Unterstützern einen außerordentlichen Dank für diesen großen Einsatz aus! Insbesondere gilt der Dank den Ratsmitgliedern von SPD, Grünen und CDU sowie vor allem auch den engagierten jungen Iburgerinnen und Iburgern der Jungen Union für ihre tatkräftige Unterstützung.

Gemeinsam richten wir nun den Blick nach vorne: Die Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Stadt verdienen es, dass wieder Ruhe und Sachlichkeit in den politischen Alltag einkehren. Zusammen arbeiten wir auf Grundlage des Bürgerentscheides an einer kindgerechten Bildungslandschaft und greifen endlich auch wieder andere wichtige Themen unserer Kommune auf. Packen wir es an!

Europa- und Landratswahl: Vielen Dank für Ihre Stimmen!


Die CDU Bad Iburg bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern aus Bad Iburg für den Zuspruch bei der Europawahl und die Unterstützung unseres Landrates Michael Lübbersmann. Bei der Europawahl holte die CDU in Bad Iburg mit Abstand die meisten Stimmen und erhielt insgesamt 37,07 Prozent. Auch Landrat Michael Lübbersmann bekam die größten Stimmanteile. Erfreulich ist dabei insbesondere die tolle und überdurchschnittliche Wahlbeteiligung in Höhe von 65 bzw. 67 Prozent bei beiden Wahlen in Bad Iburg.

„Natürlich ist das bundesweite Ergebnis der CDU enttäuschend, da gibt es nichts zu beschönigen“, erklärte der Vorsitzende der Iburger CDU Thomas Walgern. „In Bad Iburg liegen wir aber immerhin noch deutlich über dem Bundestrend und sind mit Abstand die stärkste Partei, wofür unser Dank allen Wählerinnen und Wählern gilt“, merkt Walgern jedoch an. Sein Stellvertreter Maximilian Höltershinken ergänzt, man müsse „trotz der Wahl zur stärksten Kraft, jetzt gemeinsam als Partei inhaltliche Konsequenzen aus den hohen Verlusten ziehen und neben den traditionellen Kernthemen endlich auch in wichtigen Zukunftsfragen wie Klimaschutz oder Digitalisierung klare Lösungen und Antworten geben.“

Ein Glückwunsch geht an Landrat Michael Lübbersmann, der mit gut 43 Prozent der Stimmen im Landkreis Osnabrück einen ersten Schritt in Richtung Wiederwahl gemacht hat. In Bad Iburg fielen über 47 Prozent der Stimmen auf den amtierenden Landrat, der in drei Wochen zur Stichwal antritt. Die CDU Bad Iburg unterstützt Michael Lübbersmann und wird bis zur Stichwahl am 16.06.2019 alles für unseren Landrat und einen starken Landkreis Osnabrück geben!

Offener Austausch mit dem Tennisclub Iburg 1949 e.V.

Anfang Mai durften Vorstands- und Fraktionsmitglieder der CDU Bad Iburg einen gemeinsamen Abend zu Gast beim Bad Iburger Tennisclub verbringen. Auf Initiative des CDU-Vorsitzenden Thomas Walgern fand in freundlicher Atmosphäre des vereinseigenen Clubheims ein angeregter Austausch über die aktuelle Situation der Bad Iburger Tennislandschaft statt. Auch die Junge Union Bad Iburg war mit einigen Mitgliedern vor Ort.

Dabei kannten einige der Gäste die schöne Tennisanlage und das gesellige Clubheim, das sich harmonisch an das ehemalige Landesgartenschaugelände anschmiegt und einen tollen Ausblick auf das Iburger Schloss ermöglicht, bislang noch gar nicht. Nach einem kurzen Rundgang über die gepflegte Anlage und Erläuterungen durch Rainer Kassen vom TC Iburg, stiegen die Anwesenden in einen offenen Austausch über die Zukunft der Tennisanlage ein. Dabei konnten die politischen Gäste nach den Ausführungen der Vereinsvertreter gut verstehen, warum sich über einhundert TC-Mitglieder auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Beisein der Bürgermeisterin und einiger Ratsvertreter vehement für den Erhalt ihrer Anlage einsetzten. Der TC kritisiert hierbei insbesondere die einseitige Gesprächskultur der Stadt, die bislang keinerlei Alternativen mit Zukunftschancen für den Verein aufzeige. Rainer Kassen erläuterte, dass der Vorstand nicht nur die sportlichen Gesichtspunkte bei der Diskussion im Fokus habe, sondern auch die soziale Komponente betone, die durch eine über 70-jährige ehrenamtliche Vereinsarbeit für die Bad Iburger Bürgerinnen und Bürger geleistet werde. „Dieses kostbare Gut durch eine massive Wohnbebauung für die einmalige Reduzierung einer Finanzlücke aufs Spiel zu setzen, ist gesellschaftspolitisch nicht hinnehmbar“, verdeutlichten die Vertreter des Tennisclubs. Weiterlesen