Sicherheit geht vor

Ein klares Bekenntnis zu einer zeitgemäßen Ausstattung der örtlichen Feuerwehren war die zentrale Forderung beim zweiten Politik-Talk der CDU Bad Essen. Henning Padecken, Vorsitzender im Feuerwehr-Ausschuss im Gemeinderat, stand den zahlreichen Gästen Rede und Antwort. Der Brandschutzbedarfsplan bestätige, dass die große Personaleinsatzstärke der Bad Essener Feuerwehren wichtig und unbedingt weiterhin zu erhalten sei. Sowohl die technische Ausstattung, als auch die persönliche Schutzausrüstung müsse diesem Anspruch aber auch gerecht werden.

Der Bedarfsplan bot somit ausreichend Stoff zur Diskussion. So seien zum Beispiel die Einstellplätze in den Feuerwehrhäusern zu schmal, weshalb die Gemeindeverwaltung per Dienstanweisung angeordnet habe, dass die Feuerwehrleute nun draußen einsteigen müssten. Was klingt wie ein Schildbürgerstreich, sei faktisch das „Abwälzen der Verantwortung auf Ehrenamtliche“ machte ein Teilnehmer deutlich. „Wir brauchen jetzt konkrete Zahlen und dann setzen wir gemeinsam die Prioritäten“, sicherte Padecken der Feuerwehr die Unterstützung der CDU im Gemeinderat zu.

Für das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung sei neben einer starken Feuerwehr auch die Präsenz der Sicherheitskräfte wichtig, wurde im weiteren deutlich. Mit einem Außenordnungsdienst wollen die Kommunen im Wittlager Land in den Abend- und Nachtstunden präventiv unterwegs sein, um Ordnungswidrigkeiten zu verhindern. Dieses müsse eng mit der Polizei, aber auch weiteren Akteuren, zum Beispiel der offenen Jugendarbeit abgestimmt sein.

Dass das Land die Polizei aus der Fläche abziehe, bedauert Padecken sehr und verspricht: „Wir werden mit dem neuen Dienst unter Beweis stellen, dass wir als Wittlager Land handlungsfähig sind. Für uns geht Sicherheit vor.“

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