Oberschule muss leistungsfähig bleiben

Die Oberschule in Bad Essen legt noch einen Gang zu. Nicht nur ein neuer Breitbandanschluss, sondern auch konzeptionell wage man eine Neuausrichtung, um die Attraktivität des Standortes zu sichern und zu erhöhen, gab Schulleiter Kurt Rieke bei einem Besuch von Landrat Michael Lübbersmann bekannt.

„Wir nehmen die wirtschaftliche Herausforderung an, unseren Anteil zur Deckung des Fachkräftebedarfs zu leisten“, versprach Rieke. Hierzu zähle das umfassende Digitalisierungskonzept, das Burgis Hoffmann-zu Höne erläuterte. Es dürfe nicht alleine auf die Technik der neuen Medien geschaut werden, sondern vielmehr auf deren Bedeutung als Medium. „Wir können Schülerinnen und Schüler noch individueller fordern und fördern, wenn wir neue Technik sinnvoll einsetzen“, überzeugte Hoffmann-zu Höne die Besucherinnen und Besucher aus der Politik. Überzeugend war auch der Vortrag von Barbara Hofmeister, die die Planungen für ein gymnasiales Angebot an der Oberschule vorstellte. „Ein gymnasiales Angebot ist keine Konkurrenz zum Gymnasium“, stellte Hofmeister dabei klar, „wir erleichtern durch gezieltes Fordern und Fördern die Übergänge in eine berufsbildende Schule, in die Oberstufe des Gymnasiums Bad Essen oder in ein berufliches Gymnasium.“

„Wir stehen hinter der Neuausrichtung“, sicherte Anette Gottlieb für die Christdemokraten zu und betonte, dass die stärkere Förderung in einzelnen Fächern in einem gymnasialen Angebot auch für die Ausbildungsfähigkeit und damit für die starken Bad Essener Mittelständler von großer Bedeutung sei.

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