Bürgerradweg nach Bünne rückt näher

 

29. Januar 2010

In der Gemeinde Badbergen soll in Grönloh ein zweiter Bürgerradweg von der Einmündung Holdorfer Chaussee (L75( entlang des Pickerdammes (L861) bis zur Kreisgrenze entstehen. Auf Einladung von Reinhold Coenen MdL trafen sich die Badberger Ratsmitglieder Manfred Hussmann (CDU) und Jürgen Jellmann (FDP) mit Baudirektor Fritz Hornbach in Hannover. Sie konnten eine Zusage mit nach Hause nehmen: Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit einem Zuschuß in Höhe von 50.000 EUR an dem Bauvorhaben. Die Samtgemeinde hat ebenfalls 25.000 EUR in Aussicht gestellt und wird darüberhinaus die Planung übernehmen. Da auch die Gemeinde Badbergen einen namhaften Zuschuß in den Haushalt einstellen wird und die Grundstückanankäufe übernimmt, ist die Finanzierung des Projektes bereits weitgehend gesichert.
Die Bürger in Wehdel und Grönloh freuen sich auf den neuen Radweg. Für Ende April 2010 ist eine Bürgerversammlung hierzu in der Schützenhalle in Wehdel geplant.

 

CDU Badbergen für Bioenergiepark

 

25. Januar 2010

Im Rahmen einer Vorstandssitzung der CDU Badbergen berichtete der Vorsitzende Prof. Adolf Luger über den Stand der Überlegungen zum Wärmenetz Badbergen, zu dem die CDU-Ratsmitglieder eine Projektstudie durchgesetzt hatten, die zu einem insgesamt positiven Ergebnis gekommen ist. Der vorgetragene Diskussionsstand sieht vor, das Wärmenetz Badbergen nicht isoliert anzugehen, sondern in ein Energiekonzept für das Artland einzubinden, das bereits unter dem Stichwort „Bioenergiepark“ bekannt gemacht wurde. Dieses Energiekonzept wurde durch Dr. Dieter Schillingmann entwickelt. Es sieht vor, Biogas dezentral bei z. B. Landwirten im Artland zu erzeugen und über eine Mikrogasleitung zu Blockheizkraftwerken zu leiten, unter anderem in Badbergen, wo dann Strom und Wärme vor Ort produziert werden kann. Zusätzlich sind „Synergiekraftwerke“ angedacht, in denen Biogas und Strom aus Biomasse, Wind und Sonne mit bester Ausnutzung produziert wird. Das gesamte System soll durch Energiespeicherung ergänzt werden, so dass immer genügend Energie zur Verfügung steht. Externe Fachleute, beispielsweise von der Fachhochschule Osnabrück, unterstützen bei der Konzepterstellung und beurteilen es positiv.

Mit diesem Energiekonzept kann der größte Teil der im Artland benötigten Energie in Form von Strom und Wärme vor Ort erzeugt werden. Das hierfür benötigte Geld bleibt somit im Artland. Es werden Arbeitsplätze geschaffen und die Bürger und Betriebe werden sofort günstiger mit Wärme und langfristig günstiger mit Strom versorgt. Je mehr Bürger und Unternehmen sich einbringen, wenn es an die Realisierung geht, desto größer wird der Nutzen für die Region und den Einzelnen sein. Der besondere Vorteil für Badbergen läge in der Möglichkeit, bei einer zügigen Realisierung neben der Turnhalle und der Schule das Baugebiet Lehmkuhle mit kurzen Leitungen mit Wärme zu versorgen. Dies verbessert mit Sicherheit die Verkäuflichkeit der Grundstücke im Baugebiet, da die Neubauten ohne Heizungsanlage auskommen könnten. Das Konzept ermöglicht nicht nur, die Bürger in Badbergen mit günstiger Wärme zu versorgen, sondern dient auch der Realisierung eines neuen Wärmekonzeptes für die öffentlichen Gebäude in Badbergen, die dringend einer energetischen Sanierung bedürfen.

Das Konzept überzeugt die Mitglieder des Vorstandes der CDU Badbergen. Daher wurde beschlossen, die Realisierung des Konzeptes nach Kräften zu unterstützen und neben Dr. Dieter Schillingmann werden die Vorstandsmitglieder Prof. Adolf E. Luger und Manfred Hussmann bei der weiteren Konzeptbearbeitung aktiv mitwirken. Ein ähnliches Konzept ist bereits in Jühnde realisiert, das am zeitnah besucht werden soll, um weitere Informationen zu bekommen. Rechtzeitig wird hierfür eingeladen, wenn der Termin endgültig feststeht.

 

CDU im Artland besuchte Landtag und Sprengel-Museum in Hannover

 

19. Januar 2010

Politik und Kultur verbanden die CDU-Verbände aus dem Artland bei ihrer Fahrt in die Landeshauptstadt Hannover: auf Einladung des Abgeordneten Reinhold Coenen (CDU) besuchten die Christdemokraten den Landtag sowie zuvor das Sprengel-Museum.

 

 

Besucher aus dem Artland in Hannover: vor dem „Leineschloss“, dem Plenargebäude des Niedersächsischen Landtages,

begrüßte MdL Reinhold Coenen die Besuchergruppe aus dem Artland.”

 

 

 

 

Nicht nur der Besuch des „Leineschlosses“ als Sitz des Niedersächsischen Landtages und der einer Plenarsitzung, die sich unter anderem mit der Novelle des Niedersächsischen Versammlungsgesetzes befasste, stand dabei im Landtag auf dem Programm: im anschließenden Gespräch mit Coenen wurden auch kommunale Themen aus dem Artland diskutiert, bei denen ein enger Schulterschluss zwischen Kommune und Land bereits besteht und auch zukünftig nötig sei. Dabei ging es um die Sanierung der Landesstraße L74 zwischen Nortrup und Menslage, auf dem Badberger Gemeindegebiet um den Weiterbau des Radweges an den L85 (Holdorfer Chaussee) bis zur B214 sowie um den Bau des Bürgerradweges an der L861 (Pickerdamm). Für die Stadt Quakenbrück standen die Themenkreise Soziale Stadt, Reaktivierung der Bahnbrache, Investition ins Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) und Integration an, mithin alles kommunale Projekte bei denen Land und Kommune kooperieren. Dabei wurde die strukturelle Bedeutung von Sozialer Stadt und Stadtumbau West für die Stadtentwicklung hervorgehoben. Die millionenschweren Landesinvestitionen in das DIL bezeichnete Coenen als „einen wichtiger Ausdruck, dass die positive Entwicklung des ländlichen Raumes ein Handlungsschwerpunkt der CDU-geführten Landesregierung ist“. Und im Bereich der Integration sei die Begleitung der städtischen Bemühungen durch die Landesintegrationsbeauftragten Honey Deihimi auch langfristig von besonderer Bedeutung.

 

Mit der Kunst der Moderne wurden die Besucher aus dem Artland im Sprengel-Museum konfrontiert: 1969 aus einer Schenkung des Schokoladenfabrikanten und Kunstmäzens Bernhard Sprengels gegründet, beherbergt es heute bedeutende Kunst des 20. Jahrhunderts. Werke von Pablo Picasso, Emil Nolde, Paul Klee oder Max Ernst regten dabei zu Betrachtung und Interpretation an.