Fahrradtour der CDU Badbergen am 29. Mai 2010

 

Die Einladung zur Fahrradtour hatte Interesse geweckt und daher traf sich eine ansehnliche Gruppe von Mitgliedern und Freunden der CDU samt Kindern am Heimathaus Badbergen zur Fahrradtour nach Wehdel und Grönloh. 

Nach zügiger Fahrt, nur kurz unterbrochen für die Begrüßung weiterer Mitfahrer, wurde bald der Hof Meyer zu Wehdel erreicht. Trotz seiner zeitlichen Belastung durch sein Amt als Präsident der Landwirtschaftskammer ließ es sich Arendt Meyer zu Wehdel nicht nehmen, die Gruppe willkommen zu heißen. Nach einem kurzen Bericht über die Geschichte des Hofes stellte Arendt Meyer zu Wehdel die Produktionsbereiche des Hofes vor. Schwerpunkte sind die Schweine- und die Putenmast. Besonders interessant waren die Ausführungen zu den Besonderheiten der Putenmast. Bemerkenswert war die Information, dass die Putenmast sehr viel riskanter ist als die Hähnchenmast, weil der Stall nur zweimal im Jahr besetzt wird. Auch erläuterte Arendt Meyer zu Wehdel, dass die Putenmast in einem austarierten Wertschöpfungssystem sowohl außerbetrieblich als auch innerbetrieblich erfolgen muß. Daher ist geplant, noch einen Aufzuchtstall zu bauen.

 

Auf entsprechende Fragen hin zeigte er sich auch aufgeschlossen zur Produktion erneuerbarer Energie. Er berichtete, daß er gern eine Fotovoltaikanlage auf die Ställe gebaut hätte. Dies scheiterte aber an der zu geringen Leitungskapazität der RWE. Wieder am Wohnhaus angekommen bedankte sich der Vorsitzende Adolf E. Luger für die eindrucksvolle und informative Führung, bevor der Giebel als Kulisse für ein Gruppenfoto dienen mußte.

 

   

 

Der Gedenkstein für den Bürgerradweg in Grönloh war das nächste Ziel.

Manfred Hussmann erinnerte an den Werdegang des Projektes, die Mithilfe durch viele Bürger aus der Umgebung und die Idee, dafür einen Gedenkstein zu setzten, der nun besichtigt werden konnte. 

 

 

 

 

 

Nach einem kurzen Besuch in der Gaststätte Schlottmann zur Stärkung war die Imkerei Honigsüß von Holger Fuchs-Bodde-Gottwald das nächste Ziel.

Hier gab es einen sehr anschaulichen Vortrag über viele Aspekte der Bienenzucht und Honiggewinnung.

Besonders instruktiv waren die Präsentation eines Schaubienenstockes, an dem die Arbeit der Bienen im Stock besichtigt werden konnte, und die Präsentation eines normalen Bienenstockes mit den einzelnen Inhaltselementen. Zum Abschluß gab es eine Honigverkostung mit vielseitigen Varianten vom Honig. Holger Fuchs-Bodde-Gottwald informierte auch über die mit der Imkerei verbundenen Probleme, die unter anderem mit der Verringerung der Blühpflanzen in der freien Natur zusammenhängen. Mit seinem Vorschlag, der Gemeinde gehörende Wegränder zu bepflanzen, fand er Zustimmung. Dies belebe nicht nur die Landschaft und freue die Fahrradtouristen, sondern sichere auch den Bestand der Bienen, was für Bauern und Hobbygärtner wichtig ist.

 

  

Zum Abschluß traf die Gruppe bei Manfred Hussmann zu einem zünftigen Grillabend ein, wobei die Gespräche nicht nur politische Themen betrafen. Das Wetter war glücklicherweise optimal, angenehme Temperatur und trocken. Kaum war aber die Rückfahrt abgeschlossen, begann der Regen.

 

Gemeinderat verabschiedet Haushalt 2010

 

Der Gemeinderat der Gemeinde Badbergen  hat am 7. April 2010 den Haushalt für das Jahr 2010 verabschiedet.

Die Umstellung auf die Doppik brachte einige Probleme bei der Erstellung des Haushalts und erforderte entsprechende Schulungen, um das neue System zu verstehen.

Der Finanzhaushalt, der mit dem bisherigen Haushalt vergleichbar ist, endet bei Einnahmen von 2.155.728 € und 2.256.886 € Ausgaben mit einem Fehlbetrag in Höhe von 101.158 €.

Die fortgesetzte Kreditaufnahme führte zu der Notwendigkeit, die Hebesätze für Grundsteuer und Gewerbesteuer moderat auf 330 bzw. 345 v.H.anzuheben. Die gleichen Sätze gelten auch in Menslage und Quakenbrück. Auch wenn der höhere Hebesatz für die Gewerbesteuer nicht mit dem Ziel der Gewerbeansiedlung vereinbar ist, war die Anhebung unvermeidbar, soll nicht eine Verweigerung der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht riskiert werden. Dies war auch in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 31. März vom Bürgermeister ausgedrückt worden.Trotz der angespannten Haushaltslage wurden wieder diverse Einzelpositionen eingeplant, die freiwillig sind, so beispielsweise für die Schaffung eines weiteren Sportplatzes, die Neugestaltung der Aussegnungshalle und die Fortführung der Dorferneuerungsvertiefungsplanung. Ein beachtlicher Betrag wird für die Kinderkrippe mit 15 Plätzen und die damit zusammenhängende energetische Sanierung des Kindergartens benötigt. Große Posten sind auch die Verkaufsförderung für die Grundstücke Lehmkuhle, die Flurbereinigungen Vehs sowie Grothe im Zusammenhang mit dem Bau der Umgehungsstraße. Die Haushaltsansätze wurden vom Sprecher der CDU/FDP-Gruppe Holger Wehrmann erläutert. Dessen Haushaltsrede wurde von FDP und CDU gemeinsam erarbeitet. Daher haben wir kein Verständnis dafür, daß der Gemeinderat Vollmer süffisant den Gemeinderäten der CDU vorwarf, sie hätten keine eigene Meinung, sondern ließen sich von der FPD vertreten. Wahrscheinlich kann er sich nicht vorstellen, daß man in einer Koalition vertrauensvoll zusammarbeiten kann. Die Rede von Dietmar Berger zum Haushalt brachte keine Klarheit, wie die Haushaltslage ohne maßvolle Steuererhöhung verbessert werden kann. Er brachte zwar den Hinweis, die Gemeinde hätte für die Kinderkrippe einen höheren Zuschuß der Samtgemeinde haben können, den dabei vorgelegten Vergleich mit der Einrichtung einer Kinderkrippe bei St Silvester in Quakenbrück entlarvte Jürgen Voege aber als nicht brauchbar, da wegen der energetischen Sanierung des Kindergartens die Situation anders ist als in Quakenbrück. In der Diskussion zum Haushalt zeigte sich, daß viele Anregungen der Opposition Eingang in den Haushalt gefunden haben, trotzdem lehnte die Opposition den Haushalt ab.

Der verabschiedete Haushalt unterstreicht, daß die Gemeinde Badbergen handlungsfähig ist, zeigt aber auch auf, daß noch viel zu tun ist, bis die Konsolidierung mit einem Gleichklang von Einnahmen und Ausgaben gelingt.

Die Haushaltsrede des Sprechers der CDU/FDP-Gruppe finden Sie hier: Haushaltsrede 07-April-2010

 

 

Wilhelm Lüdeling 50 Jahre in der CDU

 

Jahreshauptversammlung der CDU Badbergen

Im Rahmen einer harmonischen Jahreshauptversammlung im Badberger Hof konnte der hiesige Landtagsabgeordnete Reinhold Coenen zusammen mit dem Vorsitzenden Prof. Adolf E. Luger eine seltene Ehrung vornehmen: Wilhelm Lüdeling trat 1960 in die CDU ein und blickt nun auf eine langjährige aktive Mitarbeit in der CDU Badbergen zurück.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2009 berichtete der Vorsitzende unter anderem über einige gesellige Veranstaltungen sowie Aktivitäten für die Bürger der Gemeinde Badbergen. So brachten sich zwei der Vorstandsmitglieder bei der Verschönerung der Freifläche Mengerts Garten ein, die unter Leitung von Frau Gottwald hergerichtet wurde. Beantragt wurde die Errichtung eines Blitzers vor „Nehmelmanns Kurve“, um die Verkehrssicherheit sowohl für die Anwohner als auch die Passanten zu verbessern. Der Blitzer konnte zwar aus Kostengründen nicht realisiert werden, nach intensiven Gesprächen wurde aber eine Geschwindigkeitsanzeige zugesagt.

Aus der Ratsarbeit berichtete Bürgermeister Werner Katzer über wichtige Fortschritte zur Verbesserung der Attraktivität Badbergens. Unter anderem wurde der Parkplatz Ortsmitte fertiggestellt und der Bebauungsplan für die ehemalige Hoffläche Henje verabschiedet.

Der Vorsitzende nahm auch zum aktuellen Bericht über den Prozeß dreier SPD-Gemeinderäte gegen die CDU Stellung. Er betonte, daß es hier einzig und allein um die Meinungsfreiheit gehe, nicht aber um das Austragen persönlicher Querelen.

Neuwahlen im Vorstand standen nur für den stellvertretenden Vorsitzenden und eine Beisitzerposition an. Hier wurden Werner Katzer und Annette Wilbers einstimmig wiedergewählt. Ebenso wurden die Kassenprüfer Klaus Diederichs und Jutta Möllmann in ihren Ämtern bestätigt.

Reinhold Coenen berichtete aus dem Landtag und hob dabei die Aktivitäten zugunsten Badbergens hervor. Aktuell konnte, wie bereits berichtet, eine Zuschuß von 50.000 EUR für den Bürgerradweg nach Bünne bereitgestellt werden, so dass dieser einer Realisierung näherrückt. Er wies auch darauf hin, dass die Maßnahmen der Landesregierung zur Konjunkturförderung sehr gut angenommen werden. Auch hiervon konnte das Artland profitieren. Die bereitgestellten Mittel sind bereits fast vollständig abgerufen und zeigen entsprechende Wirkung.

An die Jahreshauptversammlung schloß sich der traditionelle gesellige Abend an. Zu hervorragendem italienischen Buffet konnte der Vorsitzende neben Reinhold Coenen den Samtgemeindebürgermeister Reinhard Scholz, den Bürgermeister von Nortrup Leonhard Renze, eine Abordnung der FDP und die Vertreter der benachbarten Ortsverbände aus Menslage, Nortrup und Quakenbrück begrüßen . Zwischendurch berichtete Reinhard Scholz aus der Samtgemeindearbeit. Hier steht aktuell die Haushaltsplanung 2010 im Vordergrund. Diese steht im Zeichen knapper Mittel, denn die Gemeinden haben kaum Möglichkeiten, Aktivitäten zu entfalten und gleichzeitig einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Hier sind dringend Änderungen im System erforderlich.

 

 Reinhold Coenen MdL und der Vorsitzende Prof. Adolf E. Luger ehren Wilhelm Lüdeling