Netto-Markt eröffnet

Badbergen jubelt – der lang ersehnte Nettomarkt hat am 30. Oktober 2012 seine Pforten geöffnet und präsentiert sich den Badberger Bürgern mit einem attraktiven und preiswerten Angebot. Das Warten hat sich gelohnt, ist doch nun sowohl die Auswahl als auch die Preiswürdigkeit gegenüber dem früheren Jibi-Markt wesentlich verbessert.
Es liegt nun an uns, diese Einkaufsmöglichkeit zu erhalten, indem wir unsere bisherigen Einkaufsgewohnheiten ändern und uns auf den Netto-Markt konzentieren. Aber auch die anderen ortsansässigen Einzelhändler verdienen es, mehr berücksichtigt zu werden. Das Angebot ist vielfältig, der Weg vom Nettomarkt zur Hauptstraße ist kurz und es sind reichlich Parkplätze vorhanden.
Nehmen Sie wahr, was vor Ort geboten wird !


Mit der Eröffnung des Marktes sollte erlaubt sein, auf die Vorgeschichte zurück zu blicken:
Seit mehreren Jahren zeichnete es sich für Fachleute schon ab, daß der Jibi-Markt nicht überleben würde. Lage, Größe und Management waren nicht geeignet, dem Markt zum Erfolg zu verhelfen. Als dies sich konkretisierte, kam das Angebot der Firma Bagge-Bau, ein kleines Zentrum mit einem größeren Supermarkt auf der Fläche des ehemaligen Hofs Henje zu errichten. Gegen erbitterten Widerstand aus der SPD setzte die CDU/FDP Gruppenfraktion den Beschluß für einen Bebauungsplan durch. Es folgten sehr lange Verhandlungen des Bauträgers mit Interessenten, die immer wieder an den unterschiedlichen Preisvorstellungen für die Pacht scheiterten. Es ist unserem damaligen Bürgermeister Werner Katzer zu verdanken, daß er mit unglaublicher Energie die denkbaren Partner immer wieder an den Verhandlungstisch brachte. Anfang September verkündete der Vertreter der Firma Bagge-Bau, daß die Verhandlungen weit gediehen seien und innerhalb weniger Wochen mit einem Abschluß gerechnet werden kann. Er nannte auch den voraussichtlichen Baubeginn mit Frühjahr 2012. Diese Nachricht wurde seitens der SPD als Wahlkampfgetöse abgetan, obwohl diese Mitteilung nicht vom Bürgermeister Katzer, sondern vom Bauträger kam.
Was die Kritiker offensichtlich nicht wissen ist die Tatsache, daß Konzerne wie Netto lange Entscheidungswege haben, um alle Details festzulegen, auch wenn die grundsätzliche Entscheidung gefallen ist. In diesem Fall mußten die ursprünglichen Planungen für den Markt geändert werden, weil Netto einen größeren Markt wollte als ursprünglich geplant. So etwas dauert eine gewisse Zeit und somit zeigt sich, daß der Anfang September 2011 avisierte Baubeginn Frühjahr 2012 fast eingehalten wurde. Glücklicherweise wurde sehr gut geplant und organisiert, so konnten die Badberger nun am 30. Oktober den Netto-Markt stürmen.

Zweiter Polittalk für Badbergen

Am 25 Oktober 2012 fand der zweite von der CDU/FDP Gruppenfraktion initiierte Polittalk statt. Ziel der Polittalks ist es, Meinungen der nicht parteigebundenen Bürger zu hören und deren Anregungen aufzunehmen.
In netter Runde wurden von den zahlreich erschienenden Bürgern viele Themen angesprochen. Gerne angenommen wurde diese Runde, so verlautete aus dem Kreis der Bürger, um zu erfahren, wie es in der Gemeinde und dem Dorf Badbergen weitergehen werde in Bezug auf die nun begonnenen Arbeiten an der Umgehungsstraße in Verbindung mit der dann anschließenden und begleitenden Dorferneuerung.
Als Erleichterung empfand man die anstehende Eröffnung des Netto-Marktes im Zentrum von Badbergen. Auch über zukünftige Gerwerbeflächen, vielleicht sogar in Grönloh, machte man sich in dieser Runde konstruktive Gedanken, zumal die bereits vorgehaltene Fläche zu Gunsten einer PV-Anlage weggefallen ist.
Unverständis gab es zu der Entscheidung, den schon angeplanten Radweg in Richtung Dinklage nun doch nicht zu bauen. Es wurde gefragt, ob erst etwas passieren müsse, bevor gehandelt werde.
Nicht zuletzt war auch der demografische Wandel Gesprächsthema – wie setze man Pflege, Versorgung und Zusammenlaben zukünftig um, nicht nur im Dorf, sondern auch in der Fläche.
Zum Abschluß der Runde waren sich die Bürger einig, weitere Termine gerne anzunehmen, um „näher dran zu sein“. Werner Katzer, der Adolf Luger vertrat, und Holger Wehrmann sagten dies gerne zu, ergänzten aber, man wolle auch in die anderen Gemeindeteile gehen, um möglichst nah an allen Bürgern zu sein.

Berlin war eine Reise wert

Berlinfahrt der CDU Artland

Auf Einladung unseres Bundestagsabgeordneten Georg Schirmbeck und des Bundespresseamtes unternahm eine große Gruppe des CDU-Gemeindeverbandes Badbergen und des CDU-Stadtverbandes Quakenbrück, ergänzt um 20 Personen aus dem Raum Osnabrück, eine Informationsfahrt nach Berlin.
Ein mit vielen Highlights gespicktes Programm verlangte den Teilnehmern großes Stehvermögen ab. Nicht nur der obligatorische Besuch des Reichstages (unter strengsten Sicherheitsauflagen), der Hackeschen Höfe und des Ku’damms standen auf der Agenda.
Bedrückend waren die Schilderungen ehemaliger Stasi-Häftlinge in den Mauern der Haftanstalt Hohenschönhausen. Zeitzeugen, die einstmals selbst dort weggesperrt und gefoltert wurden und nicht nur über ihre Leiden berichteten, sondern auch darüber, daß ihre einstigen Peiniger unbehelligt neben der Haftanstalt in einem schmucken Wohngebiet ihre Einfamilienhäuser haben.
Am Graf-Stauffenberg-Denkmal im Bendler-Block wurde die gesamte Breite des Widerstandes gegen das NS-Regime offenbar. Es wurde auch berichtet, daß es etwa 40 erfolglose Attentatsversuche auf Hiltler gegeben habe.
Einen jetzt positiven Glanzpunkt setzte der Besuch des Konrad-Adenauer-Hauses, wo die Reiseteilnehmer erfahren konnten, wer den aus der Politik bekannten Gesichtern im Hintergrund zuarbeitet. Über 200 Mitarbeiter regeln die Geschäfte der Bundes-CDU in Berlin.
Es wäre doch äußerst erstaunlich, würde man in Berlin keine bekannten Gesichter treffen: In gemütlicher Runde in Wolfgang Gruners Bierkneipe komplettierte überraschend Christian Calderone die Artländer Reisegruppe. In der Nähe des Ku’damms wurden wichtige politische Themen beleuchtet und aus dem Wahlkampf des CDU-Landtagskandidaten berichtet.
Bevor am Schlusstag Georg Schirmbeck seine Gruppe verabschiedete, übermittelten Matthias Brüggemann und Adolf Luger Dankesgrüße und -gaben der Teilnehmer. Für alle war es ein im Gedächtnis bleibendes Erlebnis.