Keine Stromtrasse durch Alfhausen

21. Februar 2016

Verlegung des Umspannwerkes von Merzen nach Vörden
Alfhausen. Neue Hoffnung besteht für die von geplanten Stromtrassen betroffenen Gemeinden. Eine mögliche Verlegung des Umspannwerkes von Merzen auf das 66 ha große Gelände des ehemaligen Flugplatzes Neuenkirchen-Vörden würde die Trassenführung der 380-KV-Leitung an der Autobahn BAB 1 nach sich ziehen. Auf der Info- Veranstaltung in Alfhausen im Dezember war man noch davon ausgegangen, dass die von drei Varianten tangierte Gemeinde mit 80%  Wahrscheinlichkeit von einer Stromtrasse durchquert würde. Daher machten mit der vom umwelt-politischen Sprecher des CDU-Ortsverbandes Gerd Steinkamp initiierten Unterschriftensammlung gegen die Stromtrassen über tausend Bürger ihre Bedenken deutlich. Politik und Verwaltung der betroffenen Gemeinden haben diesbezüglich Gespräche mit dem Landkreis, mit Amprion und der Genehmigungsbehörde in Oldenburg etc. geführt. In Merzen wurde der Verein „Hackemoor unter Strom“ gegründet, der sich für die Verlegung des in Hackemoor geplanten Umspannwerkes nach Vörden einsetzt. Mit der eventuellen Verlegung des Umspannwerkes besteht eine echte Alternative zum Standort Merzen und für Alfhausen neue Hoffnung. Daher haben Vorstand und Fraktion der CDU Alfhausen beschlossen den Verein „Hackemoor unter Strom“ zu unterstützen. „Es ist sinnvoll, dass Politik und Verwaltung sowie viele Bürger, Initiativen und Vereine zusammenarbeiten, um dem gemeinsamen Anliegen mehr Gewicht und Bedeutung zu verleihen“ sagte der CDU-Vorsitzende Hermann Meyer. Die Bündelung aller Kräfte in den Kommunen des Nordkreises mit dem Ziel, das in Hackemoor geplante Umspannwerk zu verlegen auf den alten Flugplatz Neuenkirchen-Vörden sowie die Stromtrasse entlang der Autobahn A1 zu fordern hat sich der Verein „Hackemoor unter Strom“ zur Aufgabe gemacht. Mitglieder dieses Vereins werden am Donnerstag, den 3. März um 19 Uhr im Hotel Sauerland Alfhausen den augenblicklichen Stand der Gespräche mit Politik und Behörden darlegen sowie das weitere Vorgehen erläutern. Dazu sind alle interessierten Bürger/innen herzlich eingeladen.