Europäisches Parlament soll seine eigenen CO2-Emissionen begrenzen

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, traf am Dienstag, 22. Mai, mit dem Vorsitzenden und den Fraktionskoordinatoren des Ausschusses für Umweltfragen des Parlaments zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das Parlament durch Senkung seiner eigenen CO2-Emissionen mit gutem Beispiel vorangehen kann, um eine Vorreiterrolle zu übernehmen.

Nach dem Treffen erklärte Parlamentspräsident Pöttering: „Das heutige Treffen zeigt, dass alle im Parlament vertretenen politische Gruppen für konkrete Maßnahmen zur Senkung unserer CO2-Emissionen eintreten.

Das Europäische Parlament war maßgeblich an der Sensibilisierung für das Problem des Klimawandels und an ehrgeizigen Vorschlägen zur Verringerung von CO2-Emissionen für die EU beteiligt. Wir müssen jetzt alle nur erdenklichen Schritte unternehmen, um zu beweisen, dass wir dieses Problem im eigenen Haus ernst nehmen.

Kurz nach meiner Wahl zum Präsidenten im Januar erteilten wir dem Generalsekretär des Parlaments den Arbeitsauftrag, einen umfassenden Bericht über die Auswirkungen von CO2-Emissionen in Verbindung mit den Gebäuden und den Arbeitsabläufen des Parlaments auszuarbeiten. Darin enthalten sind ein Maßnahmenkatalog einschließlich der finanziellen Auswirkungen.

Das Umweltmanagement-System des Parlaments hat jetzt einen detaillierten Aktionsplan vorgelegt, über den wir heute einen ersten Meinungsaustausch durchführen konnten. Dieser Plan wird die Grundlage eines umfassenden Vorschlags für ein „CO2-neutrales“ Parlament bilden, den wir dem Präsidium des Parlaments am 18. Juni zur Entscheidung vorlegen werden. Der erste entscheidende Schritt bestände darin, unabhängige externe Sachverständige damit zu beauftragen, einen wissenschaftlichen Nachweis über das gesamte Ausmaß der CO2-Emissionen des Parlaments zu führen, mit anderen Worten einen „CO2-Fußabdruck“. Ohne diese Übersicht ist es nicht möglich, Ziele für die Verringerung von CO2-Emissionen festzulegen und die konkreten Schritte für ihre Verwirklichung zu planen.“

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