Hans-Gert Pöttering zum Tod von Papst Johannes Paul II

Mit grosser Dankbarkeit werden Menschen in aller Welt Papst Johannes Paul II gedenken und ihn als eine der grössten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Erinnerung behalten, hat der Vorsitzende der EVP-ED Fraktion, Hans-Gert Pöttering, anlässlich der Nachricht des Todes von Papst Johannes Paul II erklärt.

Pöttering erinnerte an die herausragende Rolle von Papst Johannes Paul II bei der Einigung des Kontinents in Frieden und Freiheit insbesondere durch die Unterstützung der polnischen Arbeiterbewegung Solidarnosc. Ohne die Freiheitsbewegung Solidarnosc, die durch die Unterstützung des polnischen Papstes auf ihrem Weg ermutigt wurde, wären der Zusammenbruch der kommunistischen Gewaltherrschaft und die Einigung Europas in Frieden und Freiheit nicht möglich gewesen.

„Ohne Papst Johannes Paul II hätte der Wandel in Europa nicht Wirklichkeit werden können“, erklärte Pöttering.

Seine ausserordentliche Menschlichkeit, sein Kontakt nicht nur mit den katholischen Gläubigen, sondern mit allen Menschen ungeachtet ihrer religiösen Zugehörigkeit, werden ihn in der Erinnerung und in den Herzen der Menschen bewahren. Sein Pontifikat habe in einer sich immer schneller wandelnden Zeit Massstäbe für den Glauben und für Werte gesetzt. Durch den interreligiösen Dialog, der ihm ein grosses Anliegen gewesen sei, habe er Menschen unterschiedlicher Religion Hoffnung und Zuversicht gegeben.

Hans-Gert Pöttering hatte den Papst bei verschiedenen Besuchen im Vatikan in privaten Audienzen getroffen, zuletzt am 30. November 2004.

Weitere Informationen: Katrin Ruhrmann, GSM: +32 475 49 33 57.

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