Hans-Gert Pöttering ruft zu weiteren Bemühungen um internationale Friedenstruppe im Nahen Osten auf

Ohne eine internationale Friedenstruppe werde eine Lösung der Probleme im Nahen Osten zwischen Israel und den Palästinensern nicht möglich sein, hat der Vorsitzende der EVP-ED-Fraktion im Europäischen Parlament, Hans-Gert Pöttering, in einer Debatte des Europäischen Parlaments erklärt.

Pöttering rief die Europäische Union dazu auf, gemeinsam mit der UNO, den Vereinigten Staaten und Russland ihre Bemühungen hierfür fortzusetzen. Ziel einer Lösung müsse es sein, dass Israel und Palästina in sicheren Grenzen leben können. Alle Menschen hätten das gleiche Recht, in Würde zu leben. „Deswegen gibt es keine Alternative zu den Friedensbemühungen im Nahen Osten“.

Die beiden entscheidenden Persönlichkeiten in dem Konflikt, Ariel Sharon und Yasser Arafat, seien dringend aufgerufen, die Eskalation der Gewalt zu unterbrechen. Der Missbrauch junger Menschen zur Ermordung Unschuldiger, aber auch Todeslisten für Racheaktionen seien verwerflich, da immer auch unschuldige Menschen getroffen würden.

„Ohne weitere intensive Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um den Frieden im Nahen Osten wird eine Lösung der schwierigen Situation nicht möglich sein. Deswegen muss auch die Europäische Union in der internationalen Gemeinschaft ihre Verantwortung übernehmen“, erklärte Pöttering.

Weitere Informationen: Katrin Ruhrmann, Tel.: +32 475 493357

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