Hans-Gert Pöttering bedauert Ablehnung des Euro durch schwedisches Referendum

Der Vorsitzende der EVP-ED-Fraktion im Europäischen Parlament, Hans-Gert Pöttering, hat das negative Votum Schwedens über die Einführung des Euro bedauert. „Die schwedischen Bürgerinnen und Bürger haben nach dem tragischen Tod Anna Lindhs in einer schweren Situation eine schwierige Entscheidung treffen müssen“, erklärte Pöttering. Er bedaure, dass die europäische Währung die schwedischen Bürgerinnen und Bürger nicht von ihren Vorteilen habe überzeugen können.

Eine wesentliche Ursache hierfür liege sicher auch in der anhaltenden Debatte über die Frage einer Aufweichung der Stabilitätskriterien und damit der Währungsstabilität. „Die Stabilität des Euro, die durch die vertraglich verankerten Stabilitätskriterien gesichert wird, muss oberste Priorität der Währungspolitik bleiben“, betonte Pöttering. Nur so werde man die Menschen vom Nutzen der jungen Währung überzeugen können. Dabei müssen die Stabilitätskriterien auch gegenüber politischem Druck großer Mitgliedstaaten verteidigt werden, für die es keine Sonderbehandlung geben dürfe. Es sei wichtig, dass die Euroländer jetzt auf dem Weg der Währungsstabilität weitergingen, und den Euro in seiner Rolle als Weltwährung zu bestätigen. Nur so werde man die Menschen von der neuen Währung überzeugen können.

Weitere Informationen: Katrin Ruhrmann Tel: +32 2 2842573 oder GSM: +32 475 493357

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