CDU fordert mehr Polizeivollzugsbeamte – Spitzenkandidat Althusmann besichtigt Kommissariat Bramsche

NOZ

Bramsche. Einen einstündigen Besuch im Polizeikommissariat in Bramsche hat der CDU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl im Januar 2018, Bernd Althusmann, dazu genutzt, seine Forderung nach einer spürbaren Aufstockung der Zahl der Polizeivollzugsbeamten in Niedersachsen zu erneuern.

Der frühere Kultusminister möchte deren Zahl im Falle eines Wahlsieges von aktuell „19000 plus etwas“ auf 22000 Kräfte im Jahr 2022 erhöhen. Ebenso müsse die Polizei eine zeitgemäße Sachausstattung erhalten, forderte Althusmann.
Unions-Ziel: Auf 22000 Kräfte im Jahr 2022 erhöhen

Der örtliche Landtagsabgeordnete der Union, Clemens Lammerskitten (Wallenhorst), hatte seinen Parteifreund in die Tuchmacherstadt Bramsche eingeladen, damit dieser sich vor Ort bei einem Rundgang ein Bild von der Arbeit im unlängst umgebauten und erweiterten Kommissariat machen könne. Rund 4,2 Mio. Euro waren hier von der öffentlichen Hand investiert worden. „Ich bin stolz auf dieses Gebäude und die Beamten, die hier ihren Dienst tun“ , stellte Lammerskitten am Ende des Besuches fest.

Begleitet hatten das Duo Althusmann/Lammerskitten auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Andre Berghegger (Melle), die Stadtratsmitglieder Imke Märkl und Andreas Quebbemann sowie der stellvertretende Bramscher Bürgermeister Gert Borcherding.
Lammerskitten: „Ich bin stolz auf dieses Gebäude“

Für die Polizeiführung erläuterten Michael Maßmann, Ann Oldiges und Burkhard Hömme den Arbeitsalltag im Kommissariat, das neben der Stadt Bramsche auch für den Altkreis Wittlage und die Gemeinde Wallenhorst zuständig ist. Ferner waren die Daten der neuen Kriminalitätsstatistik sowie die Arbeit in der Landesaufnahmebehörde (LAB) Hesepe Gesprächsthemen. Die Polizeivertreter rissen im Dialog mit dem 50-jährigen Althusmann aber auch Problemfelder wie Ausstattung/Digitalisierung, die Nachwuchsgewinnung, die Perspektiven für Mitarbeiter im Polizeidienst oder die zunehmende Komplexität der Aufgaben an.