Ab sofort Briefwahl möglich!

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag findet
am Sonntag, 24. September 2017 in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr
statt.

Ihr Kontakt zum Wahlbüro:

Tel.: 05901/9320-0
Fax: 05901/9320-12
Mail: wahlen@fuerstenau.de

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Bekanntmachung über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis

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Wie funktioniert die Briefwahl?

Ab sofort:

Wer am Wahltag verhindert ist, um das Wahllokal aufsuchen zu können, kann vorab per Briefwahl an der Bundestagswahl teilnehmen.
Rund vier Wochen vor der Wahl ist es möglich, Briefwahlunterlagen auszuhändigen oder zu versenden.
Voraussetzung dafür ist ein schriftlicher Antrag mit eigenhändiger Unterschrift oder die persönliche Vorsprache im Wahlbüro.

Die Öffnungszeiten des Wahlbüros lauten wie folgt:
Montag-Donnerstag      08:30 – 13:00 Uhr
Montag, Dienstag         14:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag                 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag                        08:30 – 12:00 Uhr

Sie haben verschiedene Möglichkeiten Briefwahlunterlagen zu erhalten:

  • Sie kommen ab dem 14. August 2017 mit der Wahlbenachrichtigungskarte und einem gültigen Ausweisdokument ins Wahlbüro (Zimmer 25).
    Dort erhalten Sie die persönlichen Briefwahlunterlagen.
    Diese können Sie mit nach Hause nehmen und dort in Ruhe ausfüllen oder Sie können gleich vor Ort im Wahlbüro wählen.
  • Sie beantragen  die Briefwahlunterlagen schriftlich. Dazu ist auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ein Antrag aufgedruckt.
    Dieser muss vollständig ausgefüllt und persönlich unterschrieben werden. Die Karte kann entweder im Wahlbüro abgeben oder im frankierten Umschlag dem Wahlbüro zugesandt werden.
    Alternativ steht Ihnen hier ein Vordruck zur Verfügung den Sie uns zukommen lassen.
  • Sie schreiben uns eine E-Mail mit allen Daten Ihrer Wahlbenachrichtigungskarte (Name, Vorname, Adresse) und Ihrem Geburtsdatum und ggf. der abweichenden Versandanschrift.
  • Sie beantragen die Briefwahlunterlagen online über die Homepage der Samtgemeinde Fürstenau (ab dem 14.08.2017).

Sollen die Briefwahlunterlagen für eine andere Person abgeholt werden, so muss der Antrag und eine entsprechende Vollmacht vorgelegt werden.
Die Abholung ist für maximal vier Personen möglich.

Die Wahlbriefe müssen anschliessend so zurückgesandt werden, dass sie spätestens am Wahltag, 18 Uhr, bei der Wahlleitung des Landkreises Osnabrück eingehen.
Zu spät eingehende Wahlbriefe werden nicht mehr berücksichtigt.

Verloren gegangene Wahlscheine werden nicht ersetzt.
Dieses Risiko sowie Postlaufzeiten, zum Beispiel bei Auslandssendungen, müssen bei der Briefwahl von Ihnen berücksichtigt werden.

MdB Dr. Andre‘ Berghegger besucht Startup-Unternehmen Jagdwelt24

Jagdwelt 24 besteht als Onlinehändler seit mehr als fünf Jahren. Über die Verkaufsportale Amazon, Ebay und dem eigenen Onlineshop konnte bereits ein großer Kundenstamm aufgebaut werden. Auch auf nationalen sowie internationalen Messen hat das Unternehmen sich in der Branche einen Namen gemacht. Teile des Sortiments wurden schon in großen Teilen Europas abgesetzt. 2015 hat das Unternehmen seinen stationären Handel ausgebaut und bietet inzwischen auf einer Fläche von mehr als 600 Quadratmetern Jagd- und Outdoor-Bekleidung sowie Jagdzubehör an. Zudem gibt es eine Küche für Wild-Kochseminare und ein Laserschießkino. In einigen Phasen der Unternehmensentwicklung hat der europäische und nationale Bürokratismus das Wachstum gebremst. Dieses erfuhr der Bundestagsabgeordnete Dr. André Berghegger, als er im Rahmen seiner Wahlkreistour das Startup-Unternehmen besuchte. Im Laserschießkino bot sich ihm Gelegenheit einige Übungen zu absolvieren.
Um nun auch neben dem Einzelhandel im Bereich Produktion und Großhandel gut aufgestellt zu sein, übernahmen die beiden Inhaber Frank Nibberich und Stefan Kolosser die Mindener Firma Farm-Land, die nun neben Jagdwelt 24 an der Lingener Straße in Fürstenau ansässig ist.

vl. Stefan Kolosser, Frank Nibberich, Herbert Gans, Dr. Andre' Berghegger, Friedhelm Spree, Frederik Gohmann, Dietrich Keck

vl. Stefan Kolosser, Frank Nibberich, Herbert Gans, Dr. Andre‘ Berghegger, Friedhelm Spree, Frederik Gohmann, Dietrich Keck


Farm-Land bestehe seit 1991 und agiere als Großhändler national sowie international erfolgreich, so Frank Nibberich und Stefan Kolosser. Vor allem die Verbindung aus Funktionalität, Stabilität sowie einem guten Verhältnis von Preis und Leistung zeichneten das Sortiment der Firma aus.
Bei den kommenden Messeauftritten und Kundenbesuchen wollen sie zeigen, dass ein neuer Wind in den Firmen weht. Andre‘ Berghegger zeigte sich beeindruckt von der Unternehmensstruktur und der Verkaufsphilosophie.

HpH übernimmt Trägerschaft – Neuer Fünf-Gruppen-Kindergarten für Fürstenau

NOZ 04.05.2017
Fürstenau. Die Samtgemeinde Fürstenau investiert weiter in die Betreuung von Kindern. Zum August 2018 soll eine neue Fünf-Gruppen-Kindertagesstätte auf einem Grundstück an der Grundschule entstehen. Träger wird die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück.
Um das Vorhaben möglichst zügig auf den Weg zu bringen, hatte die Verwaltung am Dienstagabend zu einer Sondersitzung des Rates eingeladen. Einziger Tagesordnungspunkt neben den üblichen Regularien: der Bau des Kindergartens. Da die Gruppen CDU/FDP und SPD/Grüne sowie die Verwaltung in den vergangenen Wochen das Thema intensiv und am Ende einvernehmlich beraten hatten, ging es in der Sondersitzung nun vor allem darum, das Projekt formell zu beschließen, was einstimmig geschah. Neben der Vergabe der Trägerschaft an die Heilpädagogische Hilfe (HpH) erhält die Verwaltung den Auftrag, nun einen Entwurf für die neue Kindertagesstätte zu erstellen. Überdies soll sie zusammen mit der Heilpädagogischen Hilfe Zwischenlösungen für die fast 40 Kinder erarbeiten, für die zum August 2017 noch kein Platz bereitsteht.
Verstärker Zuzug von Bürgern
Wie berichtet, ist die Nachfrage nach Kindergarten- und Krippenplätzen in der Samtgemeinde und besonders in der Stadt Fürstenau entgegen den Prognosen des Landkreises deutlich gestiegen. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, wie Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken zu Beginn der Sondersitzung noch einmal deutlich machte. Zum einen habe es einen verstärkten Zuzug nach Fürstenau gegeben. Zum anderen seien die Geburtenzahlen wieder angestiegen. Weiterhin nähmen Eltern generell verstärkt die Betreuungsangebote wahr. Dieser Trend werde wahrscheinlich anhalten, vor allem dann, wenn die Kinderbetreuung in Niedersachsen künftig tatsächlich kostenfrei gestellt werde, so Benno Trütken.
Die wirtschaftlichste Lösung
Weiterhin bedankte sich der Samtgemeindebürgermeister noch einmal ausdrücklich bei allen, die an der Vorbereitung des Projektes beteiligt waren. Auch betonte er, dass alle drei Träger, die Konzepte für den Ausbau der Kinderbetreuung in der Stadt Fürstenau vorgelegt hätten – neben der Heilpädagogischen Hilfe waren das die katholische und evangelische Kirche –, mit ihren Vorschlägen überzeugt hätten. Am Ende sei es um Details und den damit verbunden größten Mehrwert gegangen.

Auf dieser Wiese in Nachbarschaft zur Grundschule und zum Schulreitsportzentrum soll die neue Kindertagesstätte mit insgesamt fünf Gruppen entstehen.

Auf dieser Wiese in Nachbarschaft zur Grundschule und zum Schulreitsportzentrum soll die neue Kindertagesstätte mit insgesamt fünf Gruppen entstehen.

Warum am Ende die Heilpädagogische Hilfe den Zuschlag erhielt, erläuterte anschließend Friedhelm Spree, Sprecher der Gruppe CDU/FDP. Nach längerer Diskussion sei die Entscheidung für die HpH gefallen, weil sie am Ende die sowohl wirtschaftlichste als auch pädagogisch weitreichendeste Lösung geboten habe. Um das Vorhaben umzusetzen, sei auch mit Blick auf eine langfristige Lösung nur der Neubau einer Kindertagesstätte infrage gekommen, der nun in der Nachbarschaft zur Grundschule und zum Schulreitsportzentrum auf einem Grundstück der Stadt entstehen solle.
Mit einer Sprachheilgruppe

Vorgesehen sind neben den klassischen Regelgruppen auch eine Integrationsgruppe sowie eine Sprachheilgruppe für acht Jungen und Mädchen. Weiterhin plant die HpH Praxisräume für die Frühförderung, sodass ein umfassendes pädagogisches Angebot unter einem Dach vereint ist. Insgesamt stehen dafür auf der Grundlage eines ersten Raumkonzeptes 842 Quadratmeter zur Verfügung. Da aber noch kein Bauplan vorliegt, lassen sich auch noch keine genauen Angaben zu den Kosten machen. Sie werden sich aber auf jeden Fall in Millionenhöhe bewegen.

Ebenso wie Friedhelm Spree betonte Helmut Tolsdorf, Sprecher der Gruppe SPD/Grüne, die gute Zusammenarbeit. Die Entscheidungsfindung sei ein angenehmer dialogorientierter Prozess gewesen. Dabei sei von Anfang an klar gewesen, dass nur eine große Lösung Sinn mache, um so langfristig den Familien Betreuungssicherheit bieten zu können.

„Wir haben ein rundum gutes Ergebnis erzielt“, betonte Helmut Tolsdorf. Friedhelm Spree wiederum sprach von einem „guten Tag für die Familien“.