Axel Meyer zu Drehle bleibt Vorsitzender der Bersenbrücker CDU

Bersenbrück. Keine großen Veränderungen gibt es im Vorstand und Beirat des CDU Stadtverbandes Bersenbrück-Gehrde. Auf der Mitgliederversammlung wurde Vorsitzender Axel Meyer zu Drehle einstimmig im Amt bestätigt.

Auf der Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes Bersenbrück-Gehrde im Heimathaus Feldmühle wurden ein neuer Vorstand und Beisitzer gewählt. Mit auf dem Foto sind die kooptierten Vorstandsmitglieder sowie der geehrte Gerd Uphoff (Bildmitte). Foto: CDU Stadtverband

In seinem Jahresbericht sei Meyer zu Drehle zunächst auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres eingegangen, berichtet der Stadtverband in einer Mitteilung. Einen breiten Raum hätten die Vorbereitungen zur Kommunalwahl eingenommen. Sie hätten sich aber gelohnt, bilanzierte Meyer zu Drehle, habe die CDU in Bersenbrück doch bei der Wahl 56,3 Prozent geholt und sei damit stärkste Fraktion geworden, in Gehrde sei die CDU mit 30,24 Prozent stärkste Partei geworden. Der Stadtverband habe momentan 120 Mitglieder.
Bürgermeister Christian Klütsch berichtete über Aktuelles in der Stadt, heißt es in dem Schreiben der CDU weiter. Die Stadt könne auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken, es gebe ein hohes Gewerbesteuereinkommen. Die Einrichtung einer eigenen Stadtverwaltung in der ehemaligen Marktschule komme gut voran. Unter der Wahlleitung von Wilhelm Kröger erfolgten die Vorstands- und Beiratswahlen, die laut Stadtverband alle einstimmig waren. Kröger sagte dem bisherigen Vorsitzenden Axel Meyer zu Drehle. Die Ergebnisse der Wahl im einzelnen: Axel Meyer zu Drehle bleibt Vorsitzender, Stellvertreter sind Michael Strehl, Holger Hugenberg und Christian Wurst. Kassenwart: Ralph-Erik Schaffert; Schriftführer: Daniel Reynders; Beisitzer: Ulrich Krüsselmann, Christa Sattinger, Carla Markus, Michael Wurst, Christel Lakeberg, Rita Klütsch und Wilhelm Kröger. Kooptierte Vorstandsmitglieder sind Dennis Lindemann, Franz Buitmann, Johannes Koop, Gerd Uphoff und Bürgermeister Christian Klütsch. Mit einem Dank durch den Vorsitzenden und unter Beifall wurden Bernd Groneik und Gerd Uphoff für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Artikel aus dem Bersenbrücker Kreisblatt vom 18.03.2017

130.000€ Einmalzahlung für Fahrstuhl am Bahnhof. ABE soll für Betrieb zuständig sein.

Die CDU Bersenbrück möchte mit Hilfe der Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn den Streit um den Fahrstuhl am Bahnhof in Bersenbrück beenden. Als die Deutsche Bahn vor einigen Jahren Gleisanlagen und Bahnsteig am Bahnhof in Bersenbrück erneuert hat, wurde eine Treppenanlage zur Überquerung der Gleise errichtet. Für einen Fahrstuhl wurden zwar die technischen Voraussetzungen geschaffen, ein Fahrstuhl wurde von der Bahn allerdings nicht errichtet, da nach bahninternen Kriterien noch keine ausreichenden Fahrgastzahlen erreicht werden. Weiterhin hat die Bahn immer auf die ebenerdige Querung über den Bahnübergang „Bokeler Straße“ in 150 m Entfernung verwiesen.

Gerade für Gehbehinderte und gesundheitlich eingeschränkte Personen ist es aber schwierig von der einen Bahnseite auf die andere zu gelangen. Die Stadt Bersenbrück hat daher auf Antrag der CDU für diesen Personenkreis einen kostenlosen Shuttle-Service mit Hilfe eines ortsansässigen Taxiunternehmens eingerichtet. Die jährlichen Kosten hierfür betragen ca. 600,00 EUR.

Nach Ansicht von SPD und Grüne im Bersenbrücker Stadtrat ist dieser Shuttle-Service aber nicht ausreichend. Sie fordern nach wie vor die Errichtung einer Fahrstuhlanlage. Die Investitionskosten hierfür liegen bei 515.000,00 EUR. An jährlichen Betriebskosten für den Fahrstuhl wird mit 25.000,00 EUR gerechnet. Falls die Bahn zur Errichtung dieses Fahrstuhls nicht bereit ist, soll der Fahrstuhl auf Kosten der Stadt Bersenbrück errichtet und betrieben werden.

Die CDU Bersenbrück schlägt jetzt vor, die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn mit der Errichtung und dem Betrieb des Fahrstuhls zu beauftragen. Bei der Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn handelt es sich um eine Gesellschaft in der Samtgemeinde Bersenbrück in kommunaler Trägerschaft. Die ABE betreibt bereits jetzt mehrere Buslinien im Rahmen des ÖPNV. Von den Bussen wird auch mehrmals täglich der Bahnhof Bersenbrück angefahren. Weiterhin soll durch die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn die Bahnlinie zwischen Ankum und Bersenbrück wiederbelebt werden. Einer der Geschäftsführer, der gleichzeitig Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde Bersenbrück ist, ist für den Bahnverkehr zuständig. Dieser kann bei Bedarf jederzeit auf einen Bahnbetriebsleiter zurückgreifen. Dieser Bahnbetriebsleiter ist notwendig sobald Arbeiten an Einrichtungen der Bahn vorgenommen werden. Nach Ansicht der CDU Fraktion ist die Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn daher geradezu prädestiniert dafür, die Fahrstuhlanlage an der Treppenanlage am Bahnhof zu errichten. Diese Treppenanlage steht im Eigentum der Deutschen Bahn, Arbeiten an der Anlage können nur mit Zustimmung der Bahn ausgeführt werden. Dabei sind die hohen Sicherheitsstandards der Bahn zu erfüllen.

Die ABE soll daher mögliche Fördermittel und Zuschüsse beantragen, um die Er-richtung und den Betrieb der Fahrstuhlanlage zu finanzieren. Für die Errichtung des Fahrstuhls können von der Landesnahverkehrsgesellschaft 385.000,00 EUR als Zuschuss erwartet werden, so dass hier noch eine Finanzierungslücke von ca. 130.000,00 EUR verbleibt. Diese Finanzierungslücke soll durch die Stadt Bersenbrück mit einem einmaligen Zuschuss geschlossen werden.

Die CDU Fraktion hat für die nächste Stadtratssitzung einen entsprechenden Antrag eingebracht. Über diesen Antrag muss in der Märzsitzung des Stadtrates entschieden werden.