CDU-Fahrradtour 2017

Für die CDU-Fahrradtour 2017 konnten wir als prominenten Gast André Berghegger gewinnen, unseren Bundestagsabgeordneten, der für die kommende Bundestagswahl wieder kandidiert. Außerdem begleitete uns Christian Calderone, unser Landtagsabgeordneter, der ebenfalls wieder für die kommende Landtagswahl kandidiert.
Die Fahrradtour begann bei der Bäckerei Herkenhoff, wo uns der Inhaber ausführlich über seinen Betrieb informierte. Er erläuterte, daß einige Maschinen zwar die Arbeit erleichtern, die Handarbeit aber noch eine wesentliche Rolle spielt. Dies ist schon deshalb wichtig, um eine hohe Qualität zu produzieren und dafür sorgen zu können, daß immer frische Ware im Ladengeschäft und den Filialen vorrätig ist.
Positiv wurde vermerkt, daß die Bäckerei Herkenhoff im nördlichen Altkreis Bersenbrück der einzige Betrieb ist, der im Bäckerhandwerk ausbildet und dabei auch Bewerbern eine Chance gibt, die interessiert sind, aber keinen hervorragenden Schulabschluß vorweisen können. Mit diesen Auszubildenden wurden gute Erfahrungen gemacht.
Hauptproblem ist die ausufernde Bürokratie, insbesondere die Pflicht, an diverse Stellen im Land und zur EU Meldungen abzugeben, deren Sinn auch wegen der Doppelmeldungen nicht erkennbar ist. Hier sind kleine Mittelbetriebe gegenüber Großbetrieben stark benachteiligt, da sie die gleichen Meldepflichten haben und der Anteil der Büroarbeit unverhältnismäßig groß ist.
Die Bauarbeiten an der Hauptstraße führen naturgemäß zu Beeinträchtigungen des Geschäftes, alle hoffen aber auf einen poitiven Effekt, wenn die neu gestaltete Hauptstraße fertig ist. Ein Blick auf die Baustelle war nun selbstverständlich. Da unser Bürgermeister Dr. Tobias Dörfler sich im wohlverdienten Urlaub befand, erläuterte der frühere Fraktionsvorsitzende Adolf Luger die vorgesehenen Maßnahmen wie sie vom alten Rat nach Konsultationen mit den Anliegern verabschiedet wurden.
Die dritte Station war die Grundschule. Der Hausmeister Ludger Rolfes informierte über Sanierungsarbeiten an den Decken und Fußböden.

Außerdem ermöglichte er den Teilnehmern einen Blick in die Klassenräume der früheren Realschule / Hauptschule. Diese werden zur Zeit renoviert, um sie in den kommenden zwei Jahren für die Oberschule Artland nutzen zu können, die zwei Jahrgänge wegen der dortigen Um- und Neubaumaßnahmen auslagern muß. Die Teilnehmer waren sich darüber einig, daß die Nutzung nach den zwei Jahren der Interimsnutzung jetzt bereits zwischen der Gemeinde und der Samtgemeinde diskutiert werden muß, um unmittelbar nach der Fertigstellung der Oberschule an die Realisierung einer geeigneten Nachnutzung zu gehen.
Der Weg führte weiter zu einer wenig bekannten, weil neuen Attraktion, dem Wachtelhof an der Esslinger Heide. Aktuell 700 Wachteln sind der Grundstock für die geplante weitere Entwicklung. Der Eigentümer Jan-Hendrik Grote erläuterte, wie die Wachteln versorgt werden und wie die Eier vermarktet werden. Viel Handarbeit ist erforderlich, denn die Wachteln legen ihre Eier nicht in Nester, sondern irgendwo hin, so daß sie mehrmals am Tag aufgesucht werden müssen.
Interessant war auch, daß Jan-Hendrik Grote nebenbei noch Schweine der alten Rasse Buntes Bentheimer Landschwein  mästet. In dem freien Gehege fühlten sich die Schweine sichtlich wohl, was von den Teilnehmern positiv wahrgenommen wurde.

Der interesante Tag endete auf dem Badberger Schützenplatz, wo die Teilnehmer reichtzeitig eintrafen, um den Königsschuß mitzubekommen.

 

Jens Gieseke und Christian Calderone besuchen Kleintierkrematorium IM ROSENGARTEN

Bei zauberhaftem Frühlingswetter und strahlendem Sonnenschein besuchten der Europaparlamentarier Jens Gieseke und der Landtagsabgeordnete Christian Calderone am 24. März das Kleintierkrematorium IM ROSENGARTEN in Badbergen. Auch Bürgermeister Dr. Tobias Dörfler und zahlreiche Mitglieder des Badberger CDU-Vorstands ließen es sich nicht nehmen, das Badberger Familienunternehmen und speziell das Thema Tierbestattung besser kennen zu lernen.

Als Mitglied der Geschäftsführung begrüßte Arndt Nietfeld die Besucher und führte sie durch die einzelnen Bereiche des Kleintierkrematoriums und den wunderschön angelegten Rosengarten. So ergab sich die Möglichkeit, den letzten Weg eines verstorbenen Tieres Schritt für Schritt nachzuvollziehen – beginnend beim Abschied im liebevoll eingerichteten „Raum der Stille“ über den eigentlichen Einäscherungsprozess bis hin zur Auswahl und Veredelung einer Urne oder eines entsprechenden Schmuckstücks und der Beisetzung.

Galt das Thema Haustierbestattung vor Jahren noch als etwas speziell,  wird diese Dienstleistung  heute von immer mehr Tierhalterinnen und Tierhaltern ganz bewusst in Anspruch genommen.

Das vor über 15 Jahren gegründete Familienunternehmen beschäftigt mittlerweile 140 Mitarbeiter und ist deutschlandweit an 28 Standorten vertreten.

Zahlen, die die Besucher, insbesondere aber Jens Giesecke sichtlich beeindruckten und beim Europapolitiker die Frage nach einer möglichen Ausweitung des Unternehmens in das europäische Ausland aufwarf. Dass dies eine Option sei, der man sich im Grundsatz nicht verschließen wolle, gab Geschäftsführer Wolfgang Nietfeld gerne zu, verwies aber gleichzeitig auf die unterschiedlichen europäischen Richtlinien in diesem Bereich. Ein Impuls, den Jens Gieseke sicher gern mit nach Brüssel genommen hat.

Im Anschluss an diese sehr  informative und interessante Veranstaltung fanden noch zwei Ehrungen statt. Wolfgang Nietfeld erhielt für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der CDU die bronzene Ehrennadel, der ehemalige Vorsitzende der CDU Badbergen Adolf Luger erhielt für seine Verdienste die Dankmedaille der CDU, die ihm Christian Calderone feierlich überreichte.

Jan-Christoph Söhnel neuer Vorsitzender der CDU Badbergen

Sehr harmonisch präsentierte sich die CDU Badbergen den Gästen und der Presse bei der Jahreshauptversammlung 2017.

Die Berichte des Vorsitzenden, des Bürgermeisters und des Fraktionsvorsitzenden zeigten ein positives Bild der Arbeit seit der Jahreshauptversammlung 2016. Die gewonnene Wahl ermöglichte es, zusammen mit den Fraktionspartnern von FDP und UWG die gestaltende Kraft für Badbergen zu stellen. Es ist erkennbar, daß unser Bürgermeister Dr. Tobias Dörfler mit Unterstützung der Fraktion diese Aufgabe mit sehr viel Elan anpackt und den Willen hat, im Interesse der Gemeinde Badbergen und ihrer Bürger Meilensteine für die Entwicklung zu setzen. Dabei ist es ihm sehr wichtig, die Bürger mitzunehmen und parteipolitische Polemik zu vermeiden.
Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen die Vorstandswahlen. Vier Mitglieder des Vorstandes wollten ausscheiden, teils aus beruflichen Gründen, zum Teil aber auch um die Möglichkeit für eine notwendige Verjüngung zu schaffen.
Gewählt wurden:
Vorsitzender:                 Jan-Christoph Söhnel
st. Vorsitzender:           Dr. Tobias Dörfler
Schriftführerin:             Annette Wilbers
Kassierer:                       Axel Meyer zu Wehdel (Wiederwahl)
Beisitzer:                        Manfred Hussmann (Wiederwahl)
Beisitzer:                        Henning Oldenhage
Beisitzer:                        Philipp zur Horst
Die Delegiertenwahlen und die Wahl der Kassenprüfer wurden ebenso wie die vorhergehenden Vorstandswahlen einstimmig abgeschlossen. Anschließend teilte der neue Vorsitzende Jan-Christpoh Söhnel zusammen mit unserem Bürgermeister Dr. Tobias Dörfler dem scheidenden Vorsitzenden Adolf E. Luger mit , daß der neugewählte Vorstand beschlossen hat, Luger für seine Verdienste um die CDU Badbergen zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Freudig überascht nahm er die Ehrung gern an.
Nach Abschluß der Formalitäten war Zeit für das traditionelle gemeinsame Essen mit mit unserem Bundestagsabgeordnetenden, Dr. André Berghegger,  den  Vertretern der benachbarten Verbände in der CDU Artland und den Vertretern unseres Partners im Rat, der FDP. Dies gab Gelegenheit für einen aktuellen Bericht von Dr. André Berghegger aus Berlin.

Die aktuelle Entwicklung des Verhältnisses Deutschland – Türkei wurde nicht nur von ihm dargestellt, sondern gab auch Anlaß zu einer lebhaften Diskussion, die dann auch auf verschiedene andere Themen wechselte. Es zeigte sich wieder einmal, daß jeder interessierte Bürger die Möglichkeit hat, im direkten Kontakt zu unseren Abgeordneten seine Wünsche und seine Kritik anzubringen und offen miteinander zu diskutieren.